Der Imkerverein Lengerich stellt sich vor.


Die Gründung des Imkervereins Lengerich erfolgte am 2. Dezember 1951 durch Teilung des Imkervereins Kattenvenne. Der Grund der Teilung war die für einen Imkerverein hohe Mitgliederzahl, die es mit sich brachte, dass in den Versammlungen fast ausschließlich Organisatorisches behandelt wurde, imkerliche Themen demzufolge zu kurz kamen.  

In den Gründungsjahren waren es oft wirtschaftliche Gründe, die zur Bienenhaltung veranlassten. Heute ist für die meisten Imker der hohe Freizeitwert ausschlaggebend. Mehr denn je sehnt sich der gestresste Mensch nach Ruhe und Erholung. In der Bienehaltung sind viele Möglichkeiten gegeben, Eigenständigkeit zu entwickeln und Entspannung zu finden.   

In den letzten Jahren erlebt die Imkerei einen regen Zulauf vorwiegend jüngerer Leute, insbesondere jüngerer Frauen. Dieser Trend ist auch im Imkerverein Lengerich zu verzeichnen. Heute zählt der Verein rund 60 Mitglieder.

Durch Hilfe in Rat und Tat, gemeinsame Anschaffungen und Fortbildungen, Versicherungsschutz und gesellige Treffen bietet unser Verein Jung und Alt eine sichere Anlaufstelle – nicht nur in imkerlichen Fragen. 

Es ist zu hoffen, dass sich auch in Zukunft Frauen und Männer der Imkerei zuwenden, um durch das Halten einiger Bienenvölker sinnvolle Ausfüllung ihrer Freizeit zu finden und gleichzeitig der Umwelt einen Dienst zu erweisen, indem sie mithelfen, ein Netz von Bienenvölkern  zu erhalten, das die Bestäubung der Wild- und Kulturpflanzen sicherstellt. 

Wer selbst schon mit dem Gedanken gespielt hat, Bienen zu halten, sollte nicht zögern, dieses faszinierende Insekt näher kennen zu lernen und Honigselbstversorger zuwerden. Mit Fragen wendet man sich am besten an unseren Imkerverein, der gewiss gern die nötige Starthilfe und fachliche Beratung gibt.  

 

 

 

Aufgrund eines erneuten Befalles mit der amerikanischen Faulbrut, eines Bienenstandes im Bereich Lengerich / Leeden zeigen wir hier den aktuellen Sperrbezirk.

Bei dieser Erkrankung handelt es sich um eine bakterielle Infektionskrankheit, die die Brut der betroffenen Bienenvölker befällt. Die Brut stirbt größtenteils ab, was zur Folge hat, das die Zahl der Bienen in dem Volk immer geringer wird und das Volk schlussendlich nicht mehr die notwendige Stärke aufweist, um zu überwintern.

Die Krankheit ist für den Menschen ungefährlich, der Honig kann ohne jede Einschränkung auch weiterhin verzehrt werden.

Die amerikanische Faulbrut gehört zu den anzeigepflichtigen Tierseuchen. Der betroffene Bienenstand muss gesperrt werden und es muss ein Sperrbezirk eingerichtet werden. Im Sperrbezirk sind alle Bienenvölker und Bienenstände auf Amerikanische Faulbrut zu überprüfen und bewegliche Bienenstände und Bienenvölker dürfen von ihrem Standort nicht entfernt werden. Außerdem dürfen Bienen nicht in den Sperrbezirk eingebracht werden.

Die von der Faulbrut betroffenen Bienenvölker sind entweder zu töten (abzuschwefeln) oder mittels des Kunstschwarmverfahrens zu sanieren.

Die getroffenen Maßnahmen sind erst dann aufzuheben wenn durch zwei klinische Untersuchungen der restlichen Bienenvölker im betroffenen Bestand wie auch im Sperrbezirk keine Anzeichen für Faulbrut festgestellt werden. Eine dieser Untersuchungen kann dabei auch durch die Untersuchung einer Futterkranzprobe ersetzt werden..

Die unten stehende Karte gibt es hier in einer größeren Darstellung.

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